- Die 14. Ausgabe des Festivals „Kulturwoche Haferland“ findet vom 6. bis 9. August statt, das diesjährige Thema lautet „Sehnsucht nach Siebenbürgen“
- Das Festival wird von der Michael-Schmidt-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Tabaluga // Peter-Maffay-Stiftung organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des rumänischen Senats Herrn Mircea Abrudean sowie unter der Schirmherrschaft von Nadia Comăneci, dem Ehrengast dieser Ausgabe
- Im Jahr 2026 jährt sich zum 50. Mal die legendäre Leistung von Nadia bei den Olympischen Spielen in Montreal, als unsere Turnerin die erste 10 in der Geschichte des olympischen Turnens erhielt
- Die offizielle Eröffnung der Kulturwoche Haferland findet am Donnerstag, dem 6. August, in Arkeden/Archita statt
- Das Programm umfasst Jazz- und Volksmusikkonzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Führungen und zahlreiche Handwerksworkshops für Kinder und Erwachsene und kann unter haferland.ro heruntergeladen werden. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei
- Nadia Comăneci wird am Haupttag der Veranstaltung, Sonntag, dem 9. August, in Deutsch-Kreuz/Criț anwesend sein
- Nach den offiziellen Ansprachen können die Besucher in Deutsch-Kreuz/Criț die Vorführung des Teasers zum Dokumentarfilm „Nadia. The Perfect Ten“ verfolgen
Bukarest, 3. August 2026. Die 14. Ausgabe des Festivals „Kulturwoche Haferland“, des beliebtesten Festivals, das der Kultur und den Traditionen der Siebenbürger Sachsen gewidmet ist, öffnet am Donnerstag, dem 6. August, ihre Pforten und dauert bis Sonntag, den 9. August. Dabei werden rund 10.000 Besucher in zehn historischen Dörfern des Haferlands erwartet: Arkeden/Archita, Deutsch-Weißkirch/Viscri, Klosdorf/Cloașterf, Bunești, Meschendorf/Meșendorf, Reps/Rupea, Keisd/Saschiz, Radeln/Roadeș, Deutsch-Kreuz/Criț und Hamruden/Homorod.
In diesem Jahr findet die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des rumänischen Senats, Herrn Mircea Abrudean, sowie unter der Schirmherrschaft von Nadia Comăneci statt, einer legendären Persönlichkeit des Weltsports und der ersten Turnerin der Geschichte, die 1976 bei den Olympischen Spielen in Montreal die Note 10 erhielt.
Die Ausgabe 2026 des Festivals steht unter dem Motto „Sehnsucht nach Siebenbürgen“ – ein Ausdruck, der an die lokalen und historischen Wurzeln der Sachsen erinnert, deren Schicksal mit diesem multikulturellen und mehrsprachigen Raum verbunden ist, der Heimat einer in Osteuropa einzigartigen traditionellen deutschsprachigen Zivilisation ist.
„Wir, die Sachsen, gehören zu diesen Orten“, sagt Michael Schmidt, Vorsitzender der nach ihm benannten Stiftung, die das Festival „Kulturwoche Haferland“ mitveranstaltet. „Nach dem Krieg haben viele Sachsen Rumänien verlassen und sich in anderen Ländern Westeuropas perfekt integriert. Aber für uns bedeutete ‚Zuhause‘ weiterhin ‚hier‘, also die Orte im Haferland, in denen wir aufgewachsen sind. Für uns bedeutet ‚Zuhause‘, uns daran zu erinnern, woher wir kommen und zu welchem Ort wir gehören – gemeinsam mit unseren Eltern, Großeltern und all denen, die vor ihnen da waren. Die Sehnsucht nach Siebenbürgen ist die Kraft, die die Menschen dazu bewegt, jedes Jahr hierher zurückzukehren. Diese Sehnsucht blickt nicht nur zurück, sondern ist auch die Motivation, wiederzukommen, die Traditionen und die Kultur der Sachsen wiederaufzubauen und weiterzugeben. Mit tiefer Dankbarkeit danke ich Herrn Mircea Abrudean, der die Großzügigkeit besaß, unserem Festival zum zweiten Mal in Folge die Schirmherrschaft des Präsidiums des rumänischen Senats zu gewähren, sowie Nadia Comăneci, einer Legende des Weltsports, die uns die Ehre erweist, fur uns zum ersten Mal im Haferland zu sein.
Vier Tage voller kultureller Erlebnisse in zehn historischen Gemeinden
Das Festival beginnt am Donnerstag, dem 6. August, auf der Esplanade der Festungskirche in Arkeden/Archita. Auf die offizielle Eröffnungszeremonie folgen ein Blasmusikkonzert der Formation „Original Karpaten-Express“ sowie Darbietungen traditioneller sächsischer Tänze, Kindertheater und kulturelle Aktivitäten für ein Publikum jeden Alters, darunter Workshops zu traditionellen Handwerkskünsten.
Zu den Hauptattraktionen der diesjährigen Ausgabe zählen die Konzerte – sei es das Konzert in Klosdorf/Cloașterf mit Stücken aus dem Repertoire von Maria Tănase, neu interpretiert von Luiza Zan & Jazzpar Trio, oder der Jazzabend mit Luiza Zan, Mariano Castro & Muse Quartet in Rupea – sowie die Konzerte mit traditioneller sächsischer Musik, dargeboten von den Formationen „Original Karpaten-Express Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen“ und der „Siebenbürger Trachtenkapelle Göppingen“.
Auch dieses Mal dürfen die Konzerte und Umzüge der sächsischen Blaskapellen, die traditionellen Tänze sowie die Führungen durch die Wehrkirchen nicht fehlen – insbesondere der Aufstieg zur Zufluchtsfestung Keisd/Saschiz mit musikalischen Überraschungsmomenten entlang der Route und einem kulturellen Picknick direkt auf dem Festungsgelände. Die Kirche von Keisd/Saschiz ist neben der Kirchenburg von Deutsch-Weißkirch/Viscri eines der beiden zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Gotteshäuser im Haferland.
Das Programm mit rund 60 Veranstaltungen im Rahmen des Festivals umfasst zudem Theateraufführungen für Kinder und Erwachsene sowie Workshops zu traditionellen Handwerkskünsten (Möbelbemalen, Nähen, Flechten, Filzen, die Herstellung von Körbchen oder Tragetaschen, das Schreiben und Versenden von Postkarten und vieles mehr), die sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene richten.
Besucher, die in den letzten beiden Tagen des Festivals nach Deutsch-Kreuz/Criț kommen, haben ihrerseits die Gelegenheit, die Ausstellung „Agapi – ein halbes Jahrhundert der Liebe“ der Künstlerin Kira Hagi zu bewundern. Am vorletzten Tag, Samstag, dem 8. August, um 20:00 Uhr, findet im Schuppen der Kirchenburg in Deutsch-Kreuz/Criț eines der mit größter Spannung erwarteten Ereignisse der Kulturwoche Haferland statt: der Umzug der drei sächsischen Volksmusikgruppen sowie der traditionelle sächsische Ball, musikalisch begleitet von der sächsischen Musikgruppe Flamingo Sound Nürnberg.
Am letzten Festivaltag kann das Publikum nach der offiziellen Zeremonie und den Reden der Gäste als Festivalpremiere den Teaser des Dokumentarfilms „Nadia. The Perfect Ten“ sehen, der unserer großen Turnerin gewidmet ist. Die Vorführung findet in Anwesenheit der großen Meisterin von Montreal statt.
Ein Festival, das dem lebendigen Kulturerbe der Sachsen in Siebenbürgen gewidmet ist
Das Festival „Kulturwoche Haferland“, das nun bereits zum 14. Mal stattfindet, fördert weiterhin das kulturelle Erbe der sächsischen Gemeinden und trägt zur kulturellen, sozialen und touristischen Entwicklung der Dörfer in dieser Region bei.
Durch die Verbindung von lokalen Traditionen und Bräuchen, Musik, Gastronomie und interkulturellem Dialog bleibt die „Kulturwoche Haferland“ eine der wichtigsten kulturellen Veranstaltungen, die der multikulturellen Identität Siebenbürgens gewidmet sind, und eines der beliebtesten Kulturerbe-Festivals in Rumänien.
Die 14. Ausgabe der Kulturwoche Haferland wird in Zusammenarbeit mit der Tegeler Gruppe, der CON-A-Stiftung, der CEC Bank, Geiger, Aqua Carpatica, Domeniile Sâmburești, Automobile Bavaria und MHS Truck & Bus veranstaltet.
Medienpartner: Radio România Actualități, Radio România Cultural – Abteilung für regionale Studios, Radio România Antena Satelor und Radio România Internațional.
Mitveranstalter des Festivals: die Michael-Schmidt-Stiftung und die Tabaluga-Stiftung // Peter-Maffay-Stiftung, werden von folgenden Partnern unterstützt: Demokratisches Forum der Siebenbürgerdeutschen, Vereinigung der Siebenbürger-Sachsen in Deutschland, Evangelische Kirche A.B. in Rumänien, vertreten durch das Bezirkskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Kronstadt/Brașov, Kulturzentrum der Siebenbürger-Sachsen in Bayern, dem Nationalen Dorfmuseum „Dimitrie Gusti“ in Bukarest, der Mihai-Eminescu-Trust-Stiftung, der Stiftung ADEPT Transilvania, dem Verein Nowero, der Stadtverwaltung von Reps/Rupea, dem Verein „Descoperă Archita“, der Stadtverwaltung von Vânători (Kreis Mureș), der Stadtverwaltung von Keisd/Saschiz (Kreis Mureș), Verein „Vecinătatea Femeilor“ aus Kreisd/Saschiz und die Stadtverwaltung von Bodendorf/Bunești (Kreis Kronstadt/Brașov), mit Unterstützung der Stadtverwaltung von Bukarest und ARCUB.

